Ein spezieller Tag fur mich: Genau vor 2Jahren hatte ich die Lungenoperation. Nun bin ich in Sudamerika gesund am Reisen in verschiedenen Hohenstufen und Klimazonen, was mich vor Dankbarkeit zu Tranen ruhrte. Denn vor zwei Jahren wollte ich nur weiterleben mit moglichst viel Lebensqualitat, was nicht selbstverstandlich bei einem so grossen Eingriff ist.
Zu was der menschliche Korper nicht alles fahig ist!!! Schutzen wir ihn vor Krankheiten durch einen ausgeglichenen, gesunden Lebensstil, Freundschaften, Bewegung und Ernahrung und erfreuen wir uns uber jeden beschwerdefreien Tag.
Diese Tage werde ich als Dank Kerzen anzunden, an die vielen lieben Menschen zuhause denken, die mich unterstutzen, und ich werde Gospeltrain horen, da mir der Gospel die musikalische Stutze war wahrend der Rehabilitation von der Operation, so zum Beispiel Songs horen wie: "The trail is over", oder "Oh, how beautiful it is today, just to be alive".
Und das ist wahr: Wie schon ist es, einfach zu leben.
Unglaublich, aber wahr... Am Meer, eine peruanische, biertrinkende Mannerrunde, ich stosse wahrend dem Fotografieren der Gegend dazu mit folgendem Resultat:
Man stelle sich vor: Radio Pilatus sucht eine Stimme und sie brauchen meine... Das geschah mir gestern, als die Radiomoderatoren vom Lokalradio RADIO NOVA von Chiclayo, ca. 900'000 Einwohner, mich in ihr Studio einluden. Ich durfte fur zwei Stunden Werbespruche auf Spanisch im Radiostudio ins Mikrofon unter sudamerikanischer Heiterkeit sagen, repetieren,... mit dem Resultat von drei 10-15sekundigen Werbespruchen fur ein bekanntes Restaurant der Stadt, Paladares. Meine Stimme wird nun regelmassig an die breite Horerschaft gesendet... Falls ihr hineinhoren wollt: http://www.radionova.com.pe/radio_nova/radio_chiclayo.php (Klopf, klopf, klopf... "Padrino, Padrino, la familia quieren reunirse..." das ist u.a. meine Stimme...
Nicht genug: Ich wurde von diesem Restaurant, woruber ich Werbung machte, anschliessend zum Nachtessen eingeladen, sprich verwohnt. Mit am Tisch: die Radiocrew, der Koch und der Inhaber, ich fuhlte mich wie eine VIP und die Teller waren randvoll, was ich bei der anschliessenden Busfahrt von 11Stunden durch die Nacht merkte und bereute...
Jetzt bin ich weg vom Meer in den Bergen bei Kuelap, das nichttouristische Macchu Picchu. Und auch den drittgrossten Wasserfall der Erde, den Gocta-Wasserfall, werde ich besuchen.
Das wars, bis zum nachsten Mal und wer weiss, was mich noch alles erwartet... ;-)
Nach einer 10 stundigen, nachtlichen Busfahrt bin ich in Peru an der Kuste in Mancora, sprich Surferstadt, angekommen. Jetzt heisst es zuerst einmal in Peru ankommen, uber Peru lesen und dann weiterreisen.
Die Fahrt uber die Grenze war speziell: Um 4Uhr morgens hielt der Bus, alle Passagiere mussten aussteigen, zum ecuadorianischen Zoll, dann uber eine 100Meter Brucke spazieren zum peruanischen Zoll, einsteigen und weiterfahren.
Der erste Eindruck von Peru: Tieferer Entwicklungsstand, europaische Steckdosen, freundliche Menschen, interessante Natur, gutes Essen.
Jetzt erhole ich mich am Strand mit Blick aufs Meer und Wellengerausch, um fur die Weiterreise durch Peru frei und erholt zu sein.
Nach der traumhaften Stadt Cuenca mit den vielen Kirchen, wo ich u.a. die Inkaruinenstatte Incapirca und einen Nationalpark (Caja) besuchte und Loja, wo ich einem Gottesdienst besuchte und vor Ruhrung den Tranen nahe war, danach ein Stadtfest mit gefhrlichem Feuerwerk, bin ich nun im ruhigen Vilcabamba im Suden von Ecuador, wo die Menschen uber 100 Jahre alt werden. In den nachsten Tagen gehts dann uber die Grenze ans Meer nach Peru, wo die Steckdosen und die Wahrung sich andern und was noch?
Ich bin nun gespannt, was mich in Peru erwartet, den Entwicklungsstand, der Lebensrhythmus, die Unterkunfte, die Natur, die Menschen, das Essen,... ich lasse es auf mich wirken und bin dankbar fur die zwei intensiven Monate, die ich hier in Ecuador erleben durfte. Nicht nur die Natur und Kultur durfte ich kennenlernen, sondern auch Menschen und ihr Leben.
Obwohl ich vom Geschehen der Schweiz und der Welt weit weg bin, versuche ich mich uber Internet und Zeitungen aktuell zu halten. Eine interessante Erfahrung, wie hier die Perspektive sich andert und vor allem Sudamerika und USA im Fokus des Interesses steht, verstandlich.